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Energy Optimization of the Muesli Production Company „Sweetbar“

Der Klimawandel ist in aller Munde. Es liegt auf der Hand, dass unsere Ressourcen nicht endlos vorhanden sind, und selbst die Energie wächst nicht auf den Bäumen. Fünf Studentinnen und Studenten der FH-Burgenland wollen daran etwas ändern.

Im Rahmen eines interdisziplinären Projekts sollten die Studierenden ihre bisher erlangten Kompetenzen im Bereich der Energieverfahrenstechnik unter Beweis stellen. Dazu wurde ein fiktives Lebensmittelunternehmen herangezogen: Die Firma „Sweetbar“. Die Firma ist ein regionaler Arbeitgeber in der Steiermark und beschäftigt 650 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist in den letzten Jahren stark gewachsen und produziert hauptsächlich Müsliriegel. Das jährliche Produktionsvolumen beträgt 65 Millionen Müsliriegel.

Energie besser nutzen

Aufgrund des starken Wachstums des Unternehmens war es nicht möglich, in allen Bereichen geordnete Strukturen und Prozesse zu schaffen oder zu etablieren. Im Rahmen einer Zukunftsinitiative arbeitet das Unternehmen an einer nachhaltigen Produktion und Neuausrichtung des Unternehmens. Im Fokus der Projektarbeit stand die Entwicklung von Konzepten zur Reduzierung des Energieverbrauchs und zur intelligenten Nutzung von Sonnenenergie für den Produktionsstandort. Ebenso wurden Möglichkeiten der Wärmerückgewinnung untersucht, um den Energiebedarf zu reduzieren. Dazu wurden reale Mess-und Betriebsdaten eines Unternehmens zur Verfügung gestellt. Wo keine Daten verfügbar waren, führten die Studierenden Literaturrecherchen durch. Darüber hinaus wurden wirtschaftliche Bewertungen und rechtliche Analysen durchgeführt sowie eine eigene CSR-Strategie entwickelt. Ein begleitendes Projektmanagement sorgte für die entsprechende Qualitätssicherung.

Über den Tellerrand schauen

Im Zuge dessen wurden mehrere Optionen zur Nutzung effizienter Technologien für die Produktion entwickelt. Darüber hinaus wurden energieeffiziente Maßnahmen zur Wärmerückgewinnung und ein Wärmetauschernetzwerk zur Reduzierung des Primärenergieeinsatzes identifiziert. Die Berechnungen ergaben, dass Einsparpotenzial von 40 % des thermischen Energieeinsatzes möglich ist. In der Praxis könnte ein derartiges Projekt einen wertvollen Beitrag zur Dekarbonisierung und somit zur Erreichung von Klimaneutralität leisten.

Projektinformationen

Projektmitglieder

Sara Lang
Lena Flamisch
Andreas Fuchsberger
Roman Geyer
Wolfgang Hofer

Studiengang

Masterstudiengang Energie-und Umweltmanagement

Lehrveranstaltung

MEUM-BB-2-SS2019-Projektbearbeitung-PT

LV-Leitung

DI Christoph Brunner

Semester und Zeitspanne des Projekts

2. Semester, 01.03.2019 –15.07.2019

Externe Partner

Keine

1:30
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