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Auf ein Bier? Vier feuchtfröhliche Feierabend-Szenarien

Als Student wird aus dem einen Bier schnell mal ein Zweites, manchmal vergehen Abende aber auch einfach nur aus Spaß komplett exzessiv. Vier Feierabend-Eskalationen aus dem echten (Studenten)-Leben, die wir wohl alle kennen – und der Morgen danach.

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Als Student ist Ausdauer wichtig. Allerdings nicht nur beim Marathonlernen und bei echtem Sport, sondern auch beim Feiern. Oder eher gesagt beim Trinken. Das eine Bier nach der Prüfung wird nämlich leicht mal zu fünf, die Semesterstart-, -end- oder Weihnachtsfeier geht schnell einmal bis zwei, drei oder auch fünf in der Früh. Dazwischen gibt es noch Geburtstagsfeiern, Projektabgaben oder einfache WG-Parties, weil ja schon zu lange niemand eine richtig gute Feier geschmissen hat. Oder es kommen einfach die Geschwister der Mitbewohnerin auf Besuch und schon wurde man zum Wetttrinken herausgefordert. Auch das kann dann schnell zum Exzess führen, bis der Erste vom Sessel fällt.

Klingt witzig? Ist es auch. Zumindest solange man jung genug ist und das einwandfrei funktioniert. Oder, wenn am nächsten Tag keine Vormittagsvorlesung ansteht. Dann kann man ausschlafen und am späten Vormittag Burger bestellen, um den restlichen Brand mit genug Fett aufzusaugen. Andernfalls kann der Tag nach so einem Gelage aber ganz schön anstrengend werden. Egal ob es Whiskey oder Gin Tonic waren, vielleicht auch einfach nur Bier – je nach Konstitution wirkt sich so eine durchzechte Nacht unterschiedlich aus. SOFA hat deshalb die häufigsten Szenarien durchgespielt und verheimlicht dabei nicht den Morgen danach.

Aber nur ein Bier!

Das Szenario: Der Tag war lang, in der Arbeit ist es mühsam, Hausübungen warten auch noch, aber irgendwie ist eine Pause dringend nötig. Dankenswerterweise fragt immer irgendwer, ob man Zeit hat, und ein Bier geht sich schon aus, um zehn daheim und dann die Hausübung schreiben. Nur leider ist es am Schluss meistens halb eins, die letzte U-Bahn ist schon gefahren und irgendwie waren es doch vier Bier. Außer ich habe mich verzählt und es waren fünf. 

 

Der Morgen danach: Der Wecker ist laut und gefühlt eine halbe Stunde zu früh dran. Immerhin nur eine halbe. Eine heiße Dusche erledigt aber schon das Gröbste und der Kaffee richtet fast den ganzen Rest. Wenn‘s wichtig ist, eine SMS schreiben, dass man zu spät kommt, weil dem Bus nachzulaufen, gerade ein bisschen zu viel Anstrengung wäre. Wenn es hart auf hart kommt, ist zu Mittag noch ein Aspirin nötig, aber zumindest unter 25 ist so ein Abend kein Problem.

Wir waren schon so lange nicht mehr tanzen

Das Szenario: Irgendjemand hat nach zumindest einem Vierteljahr Beziehung Schluss gemacht und braucht jetzt ganz dringend Aufmunterung. Meistens finden sich fünf bis sieben Menschen zusammen, die eh alle ganz gerne tanzen, dabei mäßig bis sehr gerne Tequilla-Runden schmeißen und hin und wieder auch mal mit wem rummachen, nur weil man kann. Bis sich irgendwann die Lichter auf der Tanzfläche, die Reflexionen der Schnapsgläser und die Bewegungen mit Freunden in einen einzigen ekstatischen Rausch vermischen. Weil man aber doch so selten unterwegs ist, reicht es meistens um spätestens zwei aber auch wieder. Irgendwie ist es ja doch voll und heiß und so viel Tequilla wie früher verträgt man auch nicht mehr.

 

Der Morgen danach: Autsch. Gut, dass es nicht allzu spät war. Wenn es sich gut ausgeht, war es ohnehin Wochenende, also am besten noch einmal umdrehen und zwei Stunden weiterschlafen. Danach ein richtiges Frühstück mit Speck und Eiern oder lieber nur Tee – damit der Magen sich nach dem Tequilla wieder beruhigt. Die gute Nachricht: Spätestens am Abend geht es wieder.

Happy Birthday, whatever

Das Szenario: Ganz egal wer, irgendwer hat immer Geburtstag. Wahrscheinlich eher nicht der beste Freund, dann wäre es nicht so wurscht, aber Hauptsache es geht sich eine Feier aus. Also schnell in die schicken Klamotten, noch einmal Lippenstift drauf – oder halt ein Spritzer Eau de Cologne – und auf den Weg. Der erste Spritzer geht schnell mit Glückwünschen vorbei, der zweite mit der gesamten Vorstellungsrunde und der dritte mit tja, mit Smalltalk und eventuell vertiefendem Smalltalk. Danach geht wieder einmal alles ganz schnell und je nach Beliebtheit des Geburtstagskindes kann man dann schnell weiterziehen zum vereinbarten Spät-Bier mit Freunden oder es wird halt doch noch exzessiv.

 

Der Morgen danach: Egal welches der beiden Schlussszenarien es geworden ist: Das war es wert. Und weil es das total wert war, reicht ein richtig kräftiges Omelett auch um wieder zu Kräften zu kommen. Gut, ehrlich gesagt, wahrscheinlich nicht. Irgendwann am Nachmittag braucht es dann doch ein Schmerzmittel. Dafür haben wir ja schon festgestellt, dass es das total wert war.

„Die einzige Lösung ist es den Tag im Bett zu verbringen und wenn möglich nur aufzustehen, um mehr Wasser zu holen.“

Es wird wieder Zeit

Das Szenario: Ganz egal ob Semesterabschluss, Reunion oder nach gefühlten 100 40-Stunden-Wochen: Irgendwann muss man wieder einmal die Sau rauslassen. Vom Pub zum Beisl und weiter ins Donau oder die Grelle Forelle. Irgendwann ist es schließlich auch egal. Wenn der Abend dann in der Kunsthalle endet, wo bei einem Kunstevent alle auf den Tischen tanzen und es beim Heimkommen schon hell wird, war es perfekt.

 

Der Morgen danach: Autsch trifft es nicht einmal ansatzweise. Die einzige Lösung ist es den Tag im Bett zu verbringen und wenn möglich nur aufzustehen, um mehr Wasser zu holen. Viel mehr Wasser. Dann wird auch alles gut. Selbst wenn es dafür übermorgen werden muss. Man kann ja nicht alles haben.

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