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Das 1×1 der Organisation

Rauch quillt aus beiden Ohren. Der Blick auf den Laptopbildschirm gibt den Blick auf die unendliche Menge an Deadlines frei. Und dann auch noch die Diskussionen um die nächsten Aufgaben in der Facebookgruppe. Dann folgt der unvermeidbare zu sich selbst gemurmelte Satz: “Das krieg ich niemals fertig.” Wohl die meistgesagten Worte unter Studenten. Hätte man sich doch diesmal wirklich an die geplante Organisation vom Anfang des Semesters gehalten. 

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So ist das mit der lieben Organisation. Lange hält sie nicht, aber eigentlich wollen wir sie immer bei uns behalten. Damit ihr dieses Mal nicht nur zu Beginn des Semesters alles im Blick behaltet, gibt’s ein paar Tipps um organisiert das Semester zu bestreiten:

Schreib es dir auf!

Am besten händisch – das merkt man sich erwiesenermaßen besser. Direkt im Kalender sind die Notizen noch besser: da hast du alles im Überblick. Du bist der ultimative Digital Native? Dann tut’s auch der Kalender am Handy. Den hat man immer dabei und du kannst dir auch gleich Erinnerungen einstellen. So ist eine bessere Organisation garantiert.

Das ist euch nicht übersichtlich genug? Dann häng dir einen Wochen- oder Monatsplan an einen gut sichtbaren Ort. Alle wichtigen Termine ständig vor Augen, dann kann man sie ja kaum noch vergessen.

Plan it so you make it

To-Do-Listen schreiben klingt langweilig und eigentlich hält man sich eh nie dran. Mein Tipp dazu: Versink nicht in der Größe der Aufgaben und notier dir Zwischentasks, wie z.B. „Theorieteil“ statt „Bachelorarbeit“. So arbeitet sich die To-Do-Liste gleich schneller ab und abgehakte Punkte motivieren ungemein. Handschreiben ist zu umständlich? Dann probier doch mal die App Todoist, Wunderlist oder Trello. Letztere eignet sich auch ideal um Projekte oder Gruppenarbeiten zu organisieren.

© Maxie-Renee Korotin

Ende der Zettelwirtschaft

Nie findet man seine Mitschrift, wenn man sie braucht. Die Stapel auf dem Schreibtisch scheinen einem zwar oft übersichtlich, aber sind wir ehrlich, sie sind es nicht. Also besorg dir ganz altmodisch eine Fächermappe und leg die Zettel regelmäßig ab. Du musst sie nicht nach Datum oder so ordnen. Wirf sie einfach je nach Fach hinein. Genauer ordnen kann man, wenn damit gearbeitet oder gelernt wird.

Gleiches gilt für den Computer. Da stapeln sich die ungenau benannten Word-Dateien auf dem Desktop und nicht einmal die Suchfunktion hilft mehr weiter. Wenn du dann auch noch in der Gruppe an einer Datei arbeitest ist das Chaos vorprogrammiert. Dropbox und/oder Google Drive sind die Lösung und das endlose Verschicken von Versionen hat ein Ende!

In stressigen Zeiten: plan den Tag!

Leider gehören wir doch meistens alle nicht zu den Glücklichen, die sich ihre Arbeitszeit selber einteilen können. Oder in den stressigen Zeiten die Möglichkeit haben spontan Urlaubstage einzuschieben. Dann versuch es mal damit, deine freien Tage zu planen! Den Zeitplan musst du natürlich nicht strikt einhalten – das wäre doch zu viel verlangt. Aber mit festgelegten Zeiten arbeitet es sich oft effizienter. Und vielleicht ergibt sich dadurch ein freier Abend, weil die To-Do-Liste schon abgearbeitet ist.

Aber nicht nur das Arbeiten will geplant sein. Pausen und freie Abende unbedingt einplanen! Damit könnt ihr euch das schlechte Gewissen sparen. Netflix ist nun einmal sehr verlockend und eine Folge der Lieblingsserie nach getaner Arbeit die beste Entspannung.

Nicht jeder Tipp wird für euch funktionieren und ihr werdet bei manchen Punkten vielleicht die Augen verdrehen. Planung ist auch nicht für jedermann alles – aber um organisiert an (große) Aufgaben heranzugehen, ist es hilfreich.

Überwinde den Schweinehund und mach es einfach. Es nicht zu machen, hat nämlich noch niemanden – und vor allem nicht deinem Notenspiegel – geholfen.

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