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Das Sofa als Spielwiese

Hin und wieder muss man auch ein bisschen stringent sein, deshalb soll es diesmal um das Sofa gehen. Also nicht direkt das Sofa selbst, sondern das Sofa als Spielwiese.

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Inwiefern ein Sofa zur Spielwiese wird, liegt nämlich nicht nur am Sofa selbst, sondern auch an der Situation und der Person. Sofas gibt es schließlich in jeder Art und Größe, zu unterschiedlichsten Zwecken. Da gibt es die in Studentenwohnungen, auf denen regelmäßig Freunde ihren Rausch ausschlafen und hin und wieder andere Freunde genau dieses Sofa für einen verbotenen Quickie nutzen. Hose auf, Rock rauf, nackte Haut auf Stoff, zurücklehnen und los geht’s. Drei Minuten später hat nie jemand davon gewusst, übrig bleiben nur rote Wangen und das Gefühl der tiefen Befriedigung.

Knutschereien, Anfänge erotischer Berührungen und erste offene Knöpfe.

Am weitesten verbreitet ist aber das kaum genutzte Sofa. Oft in WGs, manchmal in Single Wohnungen. Weil, naja, jeder braucht eine Couch, warum auch immer. Tatsächlich brauchen tut man sie aber nur, wenn einmal tatsächlich Besuch des anderen Geschlechts da ist, für längere Gespräche als Vorspiel und man dann halt auch wirklich ein Sofa benötigt. Diese Art von Möbelstück sieht meist schüchterne und anschließend weniger schüchterne Knutschereien, Anfänge erotischer Berührungen und erste offene Knöpfe. Aber meistens bleibt diese Art von Sofa jungfräulich. Nicht direkt, wie die Eigentümer, aber auch bei denen findet man oft einen Hang zu langsamen und sensiblen Anfängen. Sei es aus Schüchternheit, Unerfahrenheit oder einfach aus Respekt vor dem Anderen. Es gibt schließlich wirklich romantischeres als Sex auf dem Sofa.

Wobei manche Sofas können auch die perfekte Bühne für Romantik sein. Die, die mehr eine Landschaft sind, eine tatsächliche Spielwiese. Große, weiche Polster, weiche Decken dazwischen und daneben eine alte Holztruhe als Bar. Große Whiskyflaschen und bauchige Gläser, die zwischendurch zur Ablenkung für einen Schluck an weiche, kussbereite Lippen geführt werden. Genau diese Art von Sofa ist es auch, die nicht nur offene Knöpfe, sondern auch nackte Haut erleben darf. Nämlich nackte Haut, die auf diesen weichen Polstern alles daran setzt, zusammen zu arbeiten, sanfte – oder hin und wieder festere – Berührungen zu spüren und sich einander hinzugeben. Und genau dann, in diesem Moment, wenn jeder Millimeter des Körpers nur mehr Weichheit und Erregung spürt.

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