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Engagement lohnt sich

Insgesamt 46 Prozent der Österreicher zeigen freiwilliges Engagement – vom politischen Amt bis hin zur Tätigkeit in gemeinnützigen Organisationen wie der Caritas. Studierende erzählen von ihrem Ehrenamt.

„Ich will die Zukunft positiv verändern“, sagt Max Bacher. Der Politikwissenschaftsstudent engagiert sich bei den Neos. Er trat dieses Jahr als Spitzenkandidat der Partei bei den ÖH-Wahlen an der Uni Salzburg an. Hierzulande können sich Studierende vielfach politisch einbringen. Österreichweit gibt es elf politische Schüler- und Jugendorganisationen. Die Optionen für ehrenamtliche Arbeit in Vereinen oder karitativen Organisationen sind schier endlos.

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Max Bacher ist sein Engagement wichtig. Auch wenn es in Wahlkampfzeiten sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. „Ich habe mir schon immer Zeit für Sachen genommen, die mir wichtig sind. Freundschaften leiden auch etwas darunter. Und ich verstehe auch, dass Studenten, die nebenbei noch persönliche Verpflichtungen und einen Job haben, sich nicht engagieren.“

NGOs bieten viele Möglichkeiten

Auch abseits der Parteipolitik können sich Studierende engagieren. Beispielsweise ist die Plattform für Menschenrechte Salzburg eine Anlaufstelle. Es handelt sich um ein Netzwerk von mehr als 30 NGOs. Der Zusammenschluss von kirchlichen und politischen Organisationen, kulturellen Einrichtungen und Privatpersonen arbeitet an Projekten und dokumentiert  die Lage der Menschenrechte im Bundesland.

Eine weitere Möglichkeit sozialen Engagements direkt an der Uni gibt es erst seit relativ kurzer Zeit. Johannes, Dominik und Konstantin philosophierten im Sommer 2016 am Balkon über die Probleme dieser Welt. Sie beschlossen daraufhin, die „Viva con Agua – Crew Salzburg“ zu gründen. Das erste Treffen fand bereits statt. Viva con Agua wurde 2006 in Hamburg gegründet.

Mittlerweile ist das Projekt in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Spanien aktiv. Das sich selbst bezeichnende „offene Netzwerk“, gibt als Ziel „eine Welt ohne Durst“ an. Die stärkste Partnerorganisation ist die Welthungerhilfe. Derzeit laufen vor allem in Malawi Projekte für Zugang zu sanitären Einrichtungen sowie sauberem Trinkwasser. Auch verschiedene Bildungsprojekte werden durchgeführt.

„Hatte einfach Lust, aktiv etwas Gutes zu tun.“

„Unser Netzwerk bietet die perfekte Möglichkeit auch Studenten aus anderen Fachbereichen kennenzulernen“, sagt Louisa von der Salzburger Viva-con-Agua-Crew. „Jedem, der uns hilft, erwartet neben viel Spaß und dem guten Gefühl etwas zu verändern auch einmalige Möglichkeiten. Unser Netzwerk bietet Projektreisen nach Afrika oder kostenlosen Eintritt für Konzerte, Festivals und Events.“

Louisa ist seit Beginn bei der Salzburger Crew dabei. „Ich habe bei Viva con Agua begonnen, weil ich im ersten Semester auf der Suche nach Kontakt zu netten Leuten war. Ich hatte die Hoffnung bei Viva con Agua Leute mit alternativeren Wertvorstellungen zu treffen. Zusätzlich hatte ich einfach Lust, aktiv etwas Gutes zu tun.“

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