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Für wenig Geld die Welt bereisen: Wie man Auslandsaufenthalte finanzieren kann

Fast jeder möchte einmal die große, weite Welt sehen. Am besten im jungen Alter wenn sich die Verantwortungen noch in Grenzen halten. Meistens haben Studenten aber kein großes Budget für weite Reisen. Die Lösung: Reisen und Arbeiten.

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Reisen ist teuer. Besonders wenn eine längere Reise geplant ist. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, während des Reisens Geld zu verdienen. Längere Aufenthalte werden möglich, um auch die Kultur des Landes näher kennenzulernen.

Besonders zu nennen ist das Konzept des „Work & Travel“ mit dem Working-Holiday-Visum, bei dem sich Reisende ihren Aufenthalt im Ausland durch verschiedene Jobs finanzieren können. Dadurch können Personen trotz geringen Budget auch an bis jetzt unbekannte Orte reisen und deren Traditionen kennenlernen.

Woher bekomme ich ein Visum?

Die erste Frage betrifft das Visum für den Aufenthalt. In EU-Mitgliedstaaten haben EU-Bürger keine Probleme. Wenn die Reise weiter gehen soll, ist es wichtig, ein gültiges Visum zu haben. Danach kann entweder auf eigene Faust ein Job im Ausland gesucht werden oder dafür eine Organisation engagiert werden. Das Uni-Magazin hat dazu mit Eva-Maria Wirl von der Agentur Travelworks gesprochen, um mehr Information zu Work & Travel zu bekommen.

Voraussetzung für ein Working-Holiday-Visum ist: ein Alter zwischen 18 und 30 Jahren. Das Visum ist dann für maximal sechs Monate gültig. Zurzeit gibt es das Working-Holiday-Abkommen aber nur zwischen Österreich und Neuseeland – und auch hier werden jährlich nur 100 Working-Holiday-Visa vergeben. Die Nachfrage nach weiteren Working-Holiday Möglichkeiten ist jedoch sehr groß, erzählt Wirl, und Reisende können zurzeit nur hoffen, dass weitere Abkommen mit anderen Ländern geschlossen werden.

Wenn eines dieser Visa ergattert wurde, können die Koffer gepackt werden und der Reisende sich auf den Weg machen. Im Ausland kann dann ein passender Job gesucht werden. Was und wo man danach arbeitet, ist jedem selbst überlassen. Die meisten Jobs sind Gelegenheitsjobs oder Aushilfsstellen, die
wenig Einarbeitungszeit und Vorkenntnisse benötigen. Diese Jobs bringen meist die notwendige Flexibilität mit, um nach einigen Wochen oder Monaten wieder weiterreisen zu können. Freilich kann der Reisende sich diese Jobs selbst suchen, doch jeder der ein wenig Unterstützung braucht, kann sich
auch Hilfe bei einer Agentur wie Travelworks besorgen.

Für diejenigen, die einen eher alternativen Lebensstil haben und auch diesen beim Reisen ausleben möchten, ist WWOOFen eine Variante, die nicht außer Acht gelassen werden sollte. WWOOF steht für „World-Wide Opportunities on Organic Farms“ und ist ein weltweites Netzwerk durch das Menschen mit naturbezogenen Lebensstil zusammengebracht werden. Einfach gesagt kann beim WWOOFen im Ausland auf Farmen gearbeitet werden, um sich somit die Kosten der Unterkunft und Versorgung zu erarbeiten.

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