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FH Burgenland: Karriere nach dem Abschluss

Seit 1993 gibt es in Österreich Studiengänge an Fachhochschulen. Ein Jahr später wurde die FH Burgenland ins Leben gerufen. Der Unterschied zwischen Unis und Fachhochschulen ist: Im Allgemeinen orientiert sich die Ausbildung an Fachhochschulen eher an der Praxis und jene von Universitäten an der Theorie. Mit den folgenden Porträts außergewöhnlicher FH- Absolventinnen und Absolventen möchten wir zeigen, wie erfolgreich man mit einer praxisnahen Ausbildung werden kann.  

Von der FH bis zum Sales Director

Portrait Alexandra Frania
Alexandra Frania – Sales Director bei Columbia Threadneedle

„Da ich berufsbegleitend studiert habe, war es grundsätzlich für mich super endlich das praktische Wissen in einen theoretischen Rahmen zu fassen und diese beiden Bereiche miteinander zu verbinden.“ Alexandra Frania

Alexandra Frania ist eine Vorzeigeabsolventin. Mit ihrem Bachelor für Internationale Wirtschaftsbeziehungen und deMaster in Human Resource Management und Arbeitsrecht konnte sie in der Arbeitswelt schnell Fuß fassenBereits während ihres FH-Studiums hat sie als Fondsmanagerin bei der Raiffeisen KAG gearbeitet, bis sie der Ruf von Columbia Threadneedle ereilte. Heute ist sie als Sales Director für Österreich und CEE zuständig.  

Columbia Threadneedle Investments ist ein bekannter Vermögensverwalter und bietet Anlagestrategien für institutionelle Anleger sowie Privatanleger und Unternehmen an. Ihrer Meinung nach war ein abgeschlossenes Studium für ihre berufliche Weiterentwicklung sowie beim Wechsel ihres Jobs besonders wichtig.

„Für mich heißt Absolventin zu sein, sich mit der FH Burgenland verbunden zu fühlen.“

Auch nach ihrem Abschluss ist sie nach wie vor an Aktionen und Publikationen der FH Burgenland interessiert und freut sich besonders, neue Studierende kennenzulernen und ihnen unterstützend unter die Arme zu greifen. Ihr Wunsch wäre es, dass Absolventinnen und Absolventen ihre Erfahrungen teilen und ihr Wissen an die Studierenden weitergeben. Besondere Dankbarkeit empfindet sie für den starken Zusammenhalt, die gegenseitige Unterstützung während des Studiums und die daraus resultierenden Freundschaften. 

Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung durch die FH Burgenland

Portrait Sezen Akgül
Sezen Akgül – Sozialarbeiterin

„Dass ich durch das Studium Soziale Arbeit die Möglichkeit hatte in geschütztem Rahmen eine Selbsterfahrung zu machen, das hat mich in meiner Persönlichkeitsentwicklung enorm unterstützt.“ Sezen Akgül

Sezen Akgül absolvierte den Bachelor Soziale Arbeit sowie den Master Angewandtes Wissensmanagement an der FH Burgenland. Durch ihren Bachelorabschluss kann sie ihre jetzige Tätigkeit im sozialen Bereich ausüben. Ihr Masterstudium hingegen erweiterte ihr Wissen in den unterschiedlichen technischen Aspekten sowie in den Bereichen der Wissensvermittlung. Dadurch wurden ihr wiederum neue und ungewöhnliche Sichtweisen auf verschiedenste Themenbereiche offenbart.

„Ich denke, dass gerade im Sozialbereich noch zu wenig mit neuen Medien und Systemen gearbeitet wird, obwohl so viel möglich wäre.“

Besonders positiv findet sie das Gefühl der Wertschätzung, das die FH und ihre Lektoren den Studierenden entgegenbringenAn der FH Burgenland werden die eigenen Stärken gezielt gefördert.

Mit der FH in die Selbstständigkeit  

Nathalie Sched – Angestellte und Selbstständige
Nathalie Sched – Angestellte und Selbstständige

„Meine prägendste Erfahrung an der FH war mit Sicherheit mein Auslandspraktikum in Amerika. Im Sommer 2018 war ich dort mit einem Kollegen drei Monate in einer Video-Produktionsfirma tätig und es war eine sehr lehrreiche und spannende, wahrscheinlich auch die bis jetzt beste Erfahrung.“ Nathalie Sched

Um ihre Fähigkeiten weiter in Richtung Online-Kommunikation zu vertiefen, entschied sich Nathalie Sched nach ihrer Schulausbildung den Bachelorstudiengang Information Medien Kommunikation an der FH Burgenland zu besuchen. Mittlerweile abgeschlossen, studiert sie inzwischen den weiterführenden Master für Digitale Medien und Kommunikation. 

 
Sie ist ein Paradebeispiel für Ehrgeiz, denn im Moment geht die Masterstudentin gleich drei Arbeitsverhältnissen nach: Im bekannten TV-Shopping-Unternehmen Mediashop ist sie zuständig für die Videoproduktion und arbeitet in der Social-Media-Abteilung. Beim Social-Media-Management des Blogs Your Thing, welcher selbstständigen Frauen bei der Onlinekommunikation hilft, ist sie ebenso federführend.

„Seit April 2020 besitze ich mein eigenes Gewerbe, um nebenbei ein wenig selbstständig im Branding- und Online-Bereich tätig zu sein.“

Die FH Burgenland hat für Nathalie Sched wesentlich zu ihrer jetzigen Situation beigetragen. Ihre Berufe übt sie professionell und mit gutem Gewissen aus. Für sie ist die FH ein familiärer Platz, wo sie sich gut aufgehoben fühlt und sich optimal weiterentwickeln kann. 

Uni oder doch lieber FH – Expertenmeinung von Georg Pehm

Bild Georg-Pehm
Georg Pehm – Geschäftsführung FH Burgenland

„Uni- und FH-Absolvent*innen befinden sich auf gleicher Augenhöhe.“ Georg Pehm

Georg Pehm, Geschäftsführer der FH Burgenland, sieht formal keinen Unterschied zwischen der Ausbildung von Universitäten und jener von Fachhochschulen. Er gibt jedoch zu bedenken, dass in Fachhochschulen inhaltlich mehr Augenmerk auf die praxisorientierte Anwendung des Wissens in Verbindung mit einer nachfolgenden Berufstätigkeit liegt.

„FH-Absolvent*innen blicken guten Karrierepfaden entgegen und sind – von allen Bildungsgruppen (!) – am wenigstens oft arbeitslos.“

Laut dem FH-Experten liegen die Stärken einer Fachhochschule in der Bemühung um gutes Service und in der besonderen Organisation des Studiums, wodurch sich die Dauer eines ebensolchen realistisch abschätzen lässt. Darüber hinaus sind auch die hervorragenden Chancen am Arbeitsmarkt für viele ausschlaggebend, diese Form des Studiums zu wählen. 

„Wir lernen mit- und voneinander. Studierende, Lehrende, Forschende, tatsächlich alle!“

Für ein Studium an der FH Burgenland nennt Georg Pehm drei besondere Gründe:  

  • Spannende inhaltliche Kombinationen– es werden unterschiedliche Fachrichtungen auf besondere Weise zusammengeführt, wodurch einzigartige Studiengänge entstehen. 
  • Persönliches Betreuungsverhältnis wird großgeschrieben– weg von Massenbetrieben, hin zu einer wertschätzenden Hochschul-Kultur. 
  • Chancengerechtigkeit ohne Studiengebühren– nicht Geld, sondern Talent, Einsatz, Fleiß und Durchhaltevermögen zählen. Laut dem Experten macht die Kombination dieser Punkte Abschlüsse „unique“ und bringt für Karrieren wichtige Startvorteile. 

Abschließend sei gesagt

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Ob man nun ein Studium an einer Universität oder einer Fachhochschule beginnt, obliegt jedem selbst. Wenn Willenskraft und Durchhaltevermögen vorhanden sind, wird auch der Spaß an neuen spannenden Inhalten sicher nicht zu kurz kommen. 

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