Pannonia Project Award

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ÖH holt Pizzera & Jaus nach Eisenstadt

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ave the Date: Am 12. November 2020 wird das Erfolgsduo Pizzera & Jaus das Eisenstädter Kulturzentrum rocken – und das nur für die Studierenden der Fachhochschule Burgenland. Die ÖH hat Paul Pizzera und Otto Jaus für ein Konzert gebucht. Kritik zu den Kosten gab es vor allem vom VSStÖ.

„Wer nicht fühlen will, muss hören“, so heißt das neue Album der Chartstürmer Pizzera & Jaus. Mit ihrem gleichnamigen Bühnenprogramm touren sie gerade durchs Land und dabei macht das Duo am 12. November 2020 Halt im Eisenstädter Kulturzentrum. „Wir wollen für die Studierenden ein Konzert organisieren, das sich wirklich auszahlt“, sagt ÖH-Vorsitzender und SEIPI-Mandatar (Studierende Eisenstadt und Pinkafeld) Florian Kaltenegger im SOFA-Gespräch.

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ÖH garantiert verbilligte Karten

Damit auch alle Studierenden das Konzert besuchen können, sponsert die ÖH einen Teil der Ticketpreise. Zehn Euro wird eine Karte für Pizzera & Jaus kosten. Insgesamt werden 650 Tickets verkauft. Außerdem will die ÖH einen Shuttleservice für die Studierenden bereitstellen. „Es wird einen Bus von Wien nach Eisenstadt geben und einen von Pinkafeld nach Eisenstadt“, erklärt Kaltenegger. Die Fahrkarte wird fünf Euro kosten.

VSStÖ kritisierte Kosten des Pizzera & Jaus-Konzerts

Einstimmig beschlossen wurde das Konzert-Spektakel in der ÖH-Sitzung aber nicht. Die beiden Mandatare  des Verbandes  Sozialistischer Student_innen in Österreich (VSStÖ) Jochen Pittnauer und Lukas Hanser kritisierten die hohen Kosten des Events.

Die ÖH würde nach Abzug der Einnahmen rund 35.000 Euro investieren. Auch wenn das Konzert eine gute Idee sei, würden die Kosten „den Rahmen sprengen“. „Nur, weil es eine coole Band ist, heißt es nicht zwangsläufig, dass jeder sie gerne hört und für das 35.000 Euro rauszuschmeißen – das ist einfach ,too much‘“, erklärte Pittnauer. Auch innerhalb der Studierendenvertretungen gab es Bedenken. Mit den Investitionen könne die ÖH sicherlich viele andere Projekte fördern, so die Vertreter.

Vorsitzender Kaltenegger zeigte Verständnis für die Kritik, meinte aber, dass man ein einmaliges Event – wie das Konzert von Pizzera & Jaus – nicht in Relation mit anderen Projekten stellen könnte. Außerdem habe man die Kosten der Kontrollkommission in Wien vorgelegt und diese habe keine Einwände gehabt, so Kaltenegger. Das Konzert wurde schließlich mit Stimmenmehrheit der Fraktion SEIPI und der AG (Aktionsgemeinschaft) beschlossen. Der Vorverkauf soll mit Ende des Wintersemesters 2019/2020 starten.

Über weitere Projekte der ÖH FH Burgenland hat das SOFA-Magazin bereits berichtet. Einen Überblick gibt es hier:
„ÖH-Wahl Burgenland: Große Projekte stehen an“.

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