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SOFA präsentiert UniSex

Sex and the City hat damals angeblich die Gesellschaft auf den Kopf gestellt. Ungeniert über Sex reden und hemmungslos Männer bewerten, war Ende der 90er noch vollkommen neu. Wegen der Serie war es mit 14 oder 15 mein großes Ziel, meine Studentenzeit genau so zu verbringen. Vielen anderen hat die Serie gezeigt, wie sie ihre Sexualität abseits von gesellschaftlichen Wahnvorstellungen von Moral ausleben können – also normal. Inwiefern der Feminismus-revolutionierende Ruf der Serie berechtigt ist, ist unter der heutigen Betrachtung von Feminismus allerdings fragwürdig. Immerhin geht es nur um den irgendwann sehr verzweifelten Versuch von vier Frauen in den Dreißigern, ja niemals alleine zu enden. Auch wenn der Weg dazu natürlich voll von Kollateral-One-Night-Stands und Gspusis ist.

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Wieso sind Beziehungen trotzdem immer der Dreh- und Angelpunkt?

Das große Problem daran ist nur: Weiß jemand, inwiefern sich das schon geändert hat? In Wirklichkeit reicht es nämlich, wenn ich mich im Alltag umhöre.
In den Vorlesungspausen: Anekdoten über die Tücken des Zusammenlebens.
Bei Stammtischen: Liebeskummer.
Im Freundeskreis: Suchen nach Mrs. Right per Punktevergabe.
In der WG-Küche: Beschwerden über die Unfähigkeit Emotionen auszudrücken (gegenseitig wohlgemerkt).
Und bei meinen schwulen Freunden stimmen oftmals gewisse Klischees: Ein One-Night-Stand wird schon drinnen sein.
Wieso sind Beziehungen trotzdem immer der Dreh- und Angelpunkt? Ich dachte, wir sind die Generation, die alles haben kann und will und sich deshalb nur, wenn sie gerade Lust dazu hat, mit Beziehungsscheiß herumschlägt.

Stattdessen geht es oft um die immer selbe, alte Leier, die auch Sex and  the City so geprägt hat: Steht er auf mich? Bin ich sicher, dass ich ihn (respektive sie) haben will? Und wie zur Hölle komme ich über den Notstand in der Zwischenzeit?

UniSex soll auf der Basis dieser Überlegungen, von Alltagsbeobachtungen, Erfahrungen und Geschichten aus Freundeskreisen genau diese Fragen beantworten. Die Klischees häufen sich; Generation X, Generation Y, Generation what the fuck. Können wir klassische Beziehungsmodelle noch oder ist es eh egal, solange man zumindest flachgelegt wird?

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